Veröffentlichung der Energiedaten aller öffentlichen Gebäude

Das Problem[Bearbeiten]

Weder den Mitarbeitenden noch den Nutzer:innen städtischer Gebäude ist klar, wieviel Energie diese öffentlichen Gebäude verbrauchen.

Die Maßnahme[Bearbeiten]

Der Stadt liegen Verbrauchsausweise für annähernd alle Gebäude vor. Auch gibt es auf jeden Fall jährliche Verbrauchsdaten je Gebäude. Diese Daten sollten veröffentlicht werden, wie z.B. in Aachen: https://stadt-aachen.e2watch.de/

Dort sind diese sogar tagesaktuell digital erfasst, sodass genaue Auswertungen erfolgen können.

Ziele[Bearbeiten]

Transparenz schaffen für strukturelle Auswertungen, aber auch eine Basis für Sanierungsüberlegungen und Verhaltensänderungen legen.

Zielgruppe[Bearbeiten]

Städtische Gebäudeverwaltung (Hochbauamt). Hausmeister*innen der jeweiligen Gebäude.

Konkrete Maßnahmen[Bearbeiten]

Die vorhandenen Daten werden zentral zusammengetragen. Eine Website wird zur Veröffentlichung der Daten aufgesetzt. Eine öffentliche Veranstaltung beleuchtet interessante Erkenntnisse, die dabei ins Auge gefallen sind. Die Daten dienen anschließend als Grundlage für die Sanierungsplanung und -Priorisierung.

Wie kann die Maßnahme (konkret) umgesetzt werden?[Bearbeiten]

Verwaltungsinterne Arbeiten + Beauftragung eines IT-Dienstleistungsunternehmens.

Schritte und Zeitraum zur Umsetzung[Bearbeiten]

Ein Jahr Projektlaufzeit: Konzeptentwicklung, Auftragsausschreibung Website, Datensammlung, Veröffentlichung, Veranstaltung(en). Anschließend geht die kontinuierliche Datenpflege in allgemeines Verwaltungshandeln über.

Kosten[Bearbeiten]

Die Daten werden verwaltungsintern ohnehin bereits gesammelt. Zur Projektkoordination ist mind. eine 25% Stelle über ein Jahr nötig --> 25.000 € Die externe IT-Dienstleistung: 40.000 € Werbematerial: 5.000 € Sonstiges: 5.000 € Kontinuierliche Pflege ist allgemeines Verwaltungshandeln und bringt daher keine Zusatzkosten.

--> 75.000 €

Positive Effekte[Bearbeiten]

Transparenz, Beteiligung und Begeisterung für faktenbasierte Klimawende werden gesteigert. Die eigenen Daten können bspw. in Schulen vielfältig genutzt werden, auch im Unterricht. Insgesamt ist durch die positive Beschäftigung mit dem Thema Klimaschutz eine Akzeptanzsteigerung zu erwarten.

Emissionseinsparungen[Bearbeiten]

Die Maßnahme verbessert die Priorisierung verschiedener Sanierungsvorhaben. Konkrete Einsparungen sind nicht direkt dieser Maßnahme zurechenbar.

Andere Umweltschutzeffekte[Bearbeiten]

Auch weitere Verbrauchsdaten wie Wasserverbrauch oder mitunter sogar Materialbestellungen wie Papier könnten mit aufgenommen werden in die Datenbank. Anschließend ist mit einer Verringerung zu rechnen, da stark überdurchschnittliche Verbrauchszahlen auffallen und behebt werden würden.

Weitere positive Effekte und Chancen[Bearbeiten]

Die städtischen Gebäude stärken ihre Vorbildfunktion für die Klimawende.

Risiken[Bearbeiten]

Es muss vermieden werden, dass Sanierungsvorhaben hinausgezögert werden, bis dieses Transparenzprojekt umgesetzt wurde.

Gibt es Bezüge zu anderen Maßnahmen?[Bearbeiten]

Die Sanierungskampagne lässt sich z.B. bei den Veranstaltungen mit dieser Maßnahme verbinden.

Aktueller Stand[Bearbeiten]

Noch in keinem Gremium besprochen.

Kontaktmöglichkeiten Autor*innen sowie Pat*innen[Bearbeiten]

Hier können beteiligte Autor*innen ihre Kontaktdaten eintragen, damit andere sie bei Nachfragen oder weiterführenden Ideen kontaktieren können. Außerdem können Menschen, die sich für die Umsetzung der Maßnahme einsetzen möchten, eine Patenschaft übernehmen. Melde dich gern als Pat*in für diese Maßnahme!

Name Kontaktmöglichkeit Pat*in?
<Name> <Mail-Adresse> Pate>