Wiki der Kasseler Klimapolitik

Die Basis der Klimapolitik in Kassel bilden aus unserer Sicht selbstverständlich die Einwohner*innen Kassels. Mit einer offenen Mitmach-Plattform und vielfältigen Beteiligungsformaten im Rahmen von Unser Kassel 2030 entsteht mit Kassels Klimaplan ein umfassender Maßnahmenkatalog für ein klimaneutrales Kassel im Jahr 2030.

Die Stadt Kassel kann Kassels Klimaplan als Chance nutzen, um gemeinsam mit der Kasseler Zivilgesellschaft für einen stadtweiten Aufbruch zur klimagerechten Stadt Kassel aktiv zu werden und für breite Beteiligung zu werben. Im Folgenden möchten wir dir die Akteure vorstellen, die für den Klimaschutz in Kassel relevant sind. Einen Überblick gibt diese Grafik:

Schematische Abbildung der Kasseler Klimapolitik.



Der Klimaschutzrat[Bearbeiten]

Im März 2020 hat die Stadt Kassel den Klimaschutzrat einberufen. Dieser besteht aus rund 30 Vertreter:innen von unterschiedlichen Organisationen, Initiativen und Verbänden der Stadtgesellschaft – aus Wissenschaft und Forschung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Bildung, Jugendvertretungen, Religion sowie Wohlfahrt und Soziales. Die Liste der Mitglieder kannst du hier einsehen. Die Sitzungen des Klimaschutzrates finden 6-mal im Jahr statt. Wenn du neugierig bist, was in solch einer Sitzung passiert, kannst auch du einer Sitzung beiwohnen. Bis zu 10 interessierte Bürger:innen sind als Zuhörende zugelassen. Mehr Infos dazu findest du hier

Die Themenwerkstätten[Bearbeiten]

Teil des Klimaschutzrates sind darüber hinaus acht Themenwerkstätten: (1) Quartiere und Gebäude, (2) Energieversorgung, (3) Mobilität, (4) Industrie und Gewerbe, (5) Ernährung und Landwirtschaft, (6) Konsum und Abfall, (7) Akzeptanz, Bürgerbeteiligung, Kommunikation und Bildung sowie (8) Grundlagen und Monitoring. In diesen Themenwerkstätten erarbeitet ein weiterer Kreis von Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Stadtverwaltung sowie weiteren Praktiker:innen konkrete Maßnahmen und Lösungsvorschläge, die zeigen, wie Kassel klimaneutral werden kann. Über diese wird dann im Klimaschutzrat abgestimmt. Bei einem positiven Votum werden die Maßnahmen dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung als Handlungsempfehlung vorgelegt. Somit können die Themenwerkstätten Kassels Klimaplan als Arbeitsgrundlage nutzen, die zusammengetragenen Maßnahmen konkretisieren und so die Umsetzung durch die Stadtverordnetenversammlung sowie die Verwaltung vorbereiten.

Klimaschutz im grün-roten Koalitionsvertrag[Bearbeiten]